Digitale Angebote zur Wohnraumvermittlung
Praxistipps und Good-Practice Beispiel zur Nutzung und Umsetzung von Wohnraumbörsen und digitalen Angeboten zur Wohnraumvermittlung .
Was?
Im Zuge der privaten Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine sind zuletzt zahlreiche digitale Plattformen und Wohnraumbörsen entstanden. Solche Angebote bieten die Möglichkeit, Wohnraum schnell und unkompliziert für eine bestimmte Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Sie dienen als Vermittlungsplattform, auf denen Wohnungsgebende und Menschen mit Fluchtgeschichte miteinander vernetzt werden. Optional verweisen sie bei Bedarf an Beratungsstellen weiter und können in kommunale Webseiten eingebettet werden.
Warum?
Gerade in Zeiten großer Hilfsbereitschaft haben kommunale Stellen oder lokale Akteur:innen oftmals weder die Zeit noch die personellen Ressourcen, um Wohnraumangebote strukturiert zu erfassen und gezielt zu vermitteln. Durch den Einsatz digitaler Plattformen und Wohnraumbörsen, die lokale Strukturen entlasten und die Vermittlung von Wohnraumgebenden und Wohnungssuchenden erleichtern, können wertvolle Ressourcen effektiv für andere zentrale Aufgaben der Kommunen eingesetzt werden.
Wie?
Um eine digitale Wohnraumbörse oder Plattform lokal umzusetzen, muss das Rad nicht immer neu erfunden werden. Oft kann auf bereits bestehende Systeme und bewährte digitale Lösungen zurückgegriffen werden. In unserer Good-Practice-Sammlung finden sich zahlreiche Beispiele für digitale Lösungen zur Wohnraumvermittlung: