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Zwei Referenten sitzen vor einer Menschengruppe auf Stühlen und erklären etwas. ©MercanFroehlich

Infos

Unter dem Motto „Integration beginnt mit einem Zuhause“ unterstützen wir Geflüchtete bei der Wohnungssuche und bieten dazu unterschiedliche Unterstützungsangebote an.
  • Ort
    Augsburg, Bayern
  • Träger
    Tür an Tür-Integrationsprojekte gGmbH, Diakonisches Werk Augsburg e.V.
  • Laufzeit
    projektfinanziert

Weitere Angebote von Wohnprojekt Augsburg

Das Angebot auf einen Blick

Wie lässt sich euer Angebot kurz und prägnant beschreiben?

Das Praxisforum Wohnen ist eine digitale Veranstaltungsreihe, die von Tür an Tür und der Welcome Alliance von ProjectTogether initiiert wurde. Neben der Vorstellung von interessanten und bereits bewährten Lösungsansätzen bietet sie einen Raum für Vernetzung und Erfahrungsaustausch für Akteur:innen, die an der Schnittstelle Wohnen, Migration und Wohnungsnotfallhilfe arbeiten. Dies ermöglicht einen sektorübergreifenden Dialog, in dem Herausforderungen gemeinsam reflektiert, erfolgreiche Ansätze sichtbar gemacht und neue Handlungsperspektiven entwickelt werden.

Ziele des Angebots

Welche Wirkung soll mit dem Angebot erzielt werden?

  • Wissenstransfer
  • Vernetzung
  • Erfahrungsaustausch
  • Entwicklung neuer Lösungsansätze

Umsetzung des Angebots

Wie wird das Angebot konkret durchgeführt?

Das Praxisforum Wohnen findet digital statt und kombiniert thematische Inputs mit interaktiven Formaten wie Breakout-Sessions, die den bilateralen Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden fördern. Jede Veranstaltung widmet sich einem Schwerpunktthema, wie z.B. Wohnraumsicherung, Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft, Mietkurse und Co. Die Teilnehmende erhalten so die Möglichkeit, Good-Practice-Beispiele kennenzulernen, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Mögliche Themen

Welche Inhalte können im Rahmen des Angebots behandelt werden?

  • Wohnraumsicherung
  • Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft
  • Mietkurse zur Wissensvermittlung
  • Community-basierte und Peer-to-Peer-Ansätze

Herausforderungen

Welche Schwierigkeiten treten in der Umsetzung auf?

Onlineformate laufen oft Gefahr, zu eindimensionalen Vorträgen oder Frontalformaten zu werden. Dadurch fällt es schwer, die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden über die gesamte Dauer aufrechtzuerhalten. Zudem fehlt im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen häufig der persönliche und informelle Austausch, der für Vernetzung, Vertrauen und nachhaltiges Lernen so wichtig ist.

Lösungsansatz

Mit welchen Strategien wird den Herausforderungen begegnet?

Um den Austausch aktiv zu gestalten, setzen wir auf einen abwechslungsreichen Methodenmix: Neben kurzen Inputs in Form von Vorträgen fördern verschiedene Gesprächstechniken die Interaktion der Teilnehmenden. Intensive Gruppenarbeiten in Breakout-Rooms, Netzwerkkarussells zum gegenseitigen Kennenlernen und Kontakte knüpfen sowie die Bereitstellung einer nachträglichen Kontaktliste sorgen dafür, dass Vernetzung und informeller Austausch auch online erfolgreich stattfinden können.

Tipps aus der Praxis

Worauf sollte bei der Umsetzung geachtet werden?

  • Ausreichend Zeit einplanen: Mindestens 2 Stunden pro Termin vorsehen, um eine vertiefte und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.
  • Neben fachlichen Inputs gezielt Raum für Austausch, Diskussion, Gruppenarbeiten oder Praxisbeispiele einbauen.
  • Über bestehende Verteiler, soziale Netzwerke und relevante Netzwerke/Partner frühzeitig auf die Veranstaltung aufmerksam machen und auch Reminder versenden.
  • Regelmäßigkeit schaffen: Veranstaltung z. B. zweimonatlich, stets am gleichen Wochentag und zur gleichen Uhrzeit durchführen, um Verlässlichkeit und Wiedererkennung zu fördern.
  • Akteur:innen aus unterschiedlichen Bereichen einladen, um vielfältige Perspektiven und einen breiten Erfahrungsaustausch zu gewährleisten.
  • Klare Zielsetzung definieren und vorab festlegen, was mit dem Format konkret erreicht werden soll.

Wichtige Partner:innen und Schnittstellen

Mit welchen Stellen oder Institutionen arbeitet ihr zusammen?

  • Fach- und Beratungsstellen in den Bereichen Wohnen, Migration und Wohnungsnotfallhilfe
  • Migrantenselbstorganisationen
  • Selbstvertretungen
  • Wohnungswirtschaft
  • Verwaltung
  • Wissenschaft
  • Politik

Euer Mutmacher

Was können andere von euch lernen?

Die Praxis zeigt, dass viele Herausforderungen an der Schnittstelle Wohnen und Migration nicht isoliert gelöst werden können. Durch den sektorenübergreifenden Austausch mit anderen Organisationen und Akteur:innen entstehen gemeinsam tragfähige Lösungen. Wer den Mut hat, Wissen zu teilen und sich zu vernetzen, entdeckt neue Perspektiven und kann voneinander lernen – ohne das Rad immer wieder neu erfinden zu müssen.

Weitere Good Practice Angebote

Du kennst ein Projekt, das wir unbedingt in unsere Sammlung aufnehmen sollten?

E-Mail schreiben

Zwei Personen sprechen miteinander. Die Person mit der Brille tippt gleichzeitig etwas in einen Laptop und hat eine Gedankenblase über sich, in der eine Glühbirne zu sehen ist. Die Person neben ihr trägt ein dunkleres Oberteil und hat eine Gedankenblase mit einem Haus und einem Preisschild, auf dem 'rent' steht. Die Szene zeigt eine lockere Gesprächssituation, in der es um die Wohnungssuche geht.